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gentrification
都心の高級化; 都心の卓越化、ジェントリフィケーション   toshin no kōkyūka; toshin no takuetsuka; jentorifikēshon
Gentrifizierung; Gentrifikation; Gentrification

Comment

Gentrification refers to the physical, social, economic, and cultural phenomenon whereby working-class and/or inner-city neighborhoods are converted into more affluent middle-class communities by remodelling buildings and landscaping, resulting in increased property values and in the displacement of the poor. Gentrification is a complex term that is difficult to define: it is a process that has inherent class connotations and is an extremely visible process that plays a key role in the physical and social form of contemporary cities. Gentrification is intertwined with change; as the community's buildings undergo renovation and beautification, rents increase resulting in a displacement of old residents that are replaced by more affluent ones (see yuppies). Sociologist Ruth Glass coined the term in 1964, which she defined using London districts such as Islington as her example: One by one, many of the working class quarters of London have been invaded by the middle-classes—upper and lower. Shabby, modest mews and cottages—two rooms up and two down—have been taken over, when their leases have expired, and have become elegant, expensive residences [...]. Once this process of 'gentrification' starts in a district it goes on rapidly until all or most of the original working-class occupiers are displaced and the whole social character of the district is changed. Gentrification can be a politically contentious issue. Gentrification highlights the instability of renting, whereby people might be forced to move away from newly-desirable areas because of rent increases. Usually this conflict is limited to the local level; many who live outside urban areas may not be aware of it. In response to gentrification pressure, cities with more renters than owners often pass rent control ordinances. However in many cities rent control ordinances have failed to affect gentrification; the formerly downscale southwestern section of Santa Monica, California and the eastern section of West Hollywood, California became more gentrified after the institution of rent control; in the case of Santa Monica, extreme gentrification took place.

劣悪化している区域に中流階級あるいは裕福な階級の人口が流入していくのを伴った区域再開発・再建プロジェクトのことで、通常それまでの貧困層の住民が住む場所を失う 。

Die Gentrifizierung (von engl. Gentry niederer Adel), teils auch: Gentrifikation, ist ein in der Stadtgeographie angewandter Begriff, der einen sozialen Umstrukturierungsprozess eines Stadtteiles beschreibt. Gentrifizierung findet meistens in Stadtteilen europäischer Städte statt, die einen ursprünglich hohen Wert, d.h. bevorzugte Lage (z.B. Wasser-, City- oder Grünflächen-Nähe) oder einen wertvollen Wohnungsbestand (Altbauten) vorweisen können. Diese Stadtteile besitzen zu Beginn des Gentrifizierungsprozesses jedoch niedrige Wohnqualität und vor allem niedrige Wohnpreise. In der wenig gepflegten Bausubstanz mit billigen Mieten leben meist ökonomisch schwache Klientel, Rentner, Arbeitslose und Migranten. Auf Grund der an sich guten Wohnlage, einem multikulturellem Wohnumfeld und der trotzdem niedrigen Preise werden die genannten Stadtteile für "Pioniere" (Studenten, Künstler, Subkultur etc.) attraktiv. Diese werten in einem ersten Schritt die Staddteile auf und setzen einen Segregationsprozess in Gang. Viele Studenten steigen in das Berufsleben ein, verdienen deutlich mehr Geld als die ansässigen Einwanderer; manche Künstler etablieren sich und bringen weiter Kapital in die Stadtteile. Investoren sehen Chancen zur Wertsteigerung (Spekulation). Erste Häuser und Wohnungen werden restauriert, Szene-Clubs und Kneipen entstehen. Die Mieten steigen. Alteingesessene werden - manchmal mit rüden Methoden - u.a. durch Mieterhöhungen vertrieben. Neu Eingewanderte, Studenten oder erfolglose Künstler können sich die höheren Mietpreise nicht leisten und siedeln sich in anderen Stadtteilen an. Eine neue, wohlhabendere soziologische Klientel siedelt sich an und setzt oft andere Lebensstandards durch. Immobilienunternehmen entdecken das Interesse und "Luxus-sanieren" weitere Häuser. Die ursprüngliche Bevölkerungsstruktur und der Charakter (Flair) der zuvor oftmals alternativen, multikulturellen Viertel wandeln sich. Die Gentrifizierung geht einher mit einem allgemeinen Segregationsprozess. Beispiele für einen stattfindenden Gentrifizierungsprozess liefern Stadtteile wie Ottensen oder das Schanzenviertel in Hamburg, Berliner Quartiere, wie der Kollwitzkiez im südlichen Prenzlauer Berg sowie die Simon-Dach-Straße und das Samariterviertel in Berlin-Friedrichshain oder der Spittelberg in Wien. Eine andere Theorie für Gentrifizierung ist der "doppelte" Invasions-Sukzessions Zyklus. Demzufolge stellen die oben genannten Studenten und Künstler die ersten "Invasoren". Sie verdrängen andere soziale Gruppen und schaffen ein neuartiges Umfeldmilieu. Jenes kann besser in Wert gesetzt werden (Sanierungen) und schafft damit das Umfeld zu zweiten "Invasorenwelle" den sogenannten "Gentrifiers". Die vorherigen Gruppen werden immer stärker verdrängt, und es erfolgt eine Aufwertung von zumeist innenstadtnahen, ehemals marginalen Wohnvierteln (ein Prozess von Reurbanisierung). Oftmals entstehen anhaltende politische Konflikte durch die Gentrifizierung und ihre sozialen Folgen. Der Prozess ist durch Stadtplanung und Urbanisierung durchaus steuerbar, heute wird aber Strategien der Privatisierung meist der Vorrang gegeben.

Links

Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrification
Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Gentrification
 

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